Haus - Sandzeichnung - Peggy Zawilla

Auf Wohnungssuche in Hannover

Haus - Sandzeichnung - Peggy ZawillaEinige meiner Theater-„Kinder“ gehen nach diesen Sommerferien ins Studium. Das heißt sie sind auf „Budensuche“. Eine Tatsache, die in den meisten Familien große Wellen schlägt.

Raus aus dem Elternhaus

Für die meisten ist der Einstieg ins Studium verbunden mit der ersten räumlichen Trennung von den Eltern. Nun ist da jeder junge Mensch anders. Für den einen müssen Mama und Papa alles regeln, der nächste hat wie meine Freundin Miri sogar ein Farbschema für seine künftige Wohnung in der Tasche und weiß genau was er will.

WG oder Wohnung

Egal was man wählt, man ist gut beraten sich zeitig umzusehen. Das ist sicher allen klar. Schließlich fängt der frühe Vogel den Wurm, bzw. hat in diesem Fall die Auswahl und Zeit um das Richtige zu finden. Bei mir und meinem Mann war das damals ganz einfach: Wir sind nach Hannover gefahren, haben uns drei Wohnungen angeguckt und dann die genommen, die ins Budget passte und am besten renoviert war.

Wer kein großes Budget zur Verfügung hat, bzw. mehr studieren als arbeiten möchte, der ist sicher mit einem Wohnheimzimmer oder einem kleinen WG-Zimmer gut beraten. Wer so schlau ist mit den besten Freunden oder dem Liebling eine Wohnung zu teilen, der kann sich auf dem Wohnungsmarkt umsehen und auch dort ein Schnäppchen machen.

Wo findet man die perfekte Wohnung?

Nun, sicherlich ist das gute, alte Inserat nach wie vor eine sichere Quelle. Allerdings empfiehlt es sich vorab im Internet nach der geeigneten Bleibe zu suchen. Die dort angebotenen Plattformen haben den Vorteil, das meist schon bei der Vorauswahl mehr Informationen und auch Bilder zur Verfügung stehen. Ein eindeutiger Vorteil gegenüber der Tageszeitung. Ein solches Angebot findet man zum Beispiel bei Immowelt.

Es gibt ja in Hannover einen sehr großen Teil schöner Altbau-Wohnungen, deren Zustand am besten auf Bildern ersichtlich wird. Auch der Schnitt der Wohnung wird oft schon vorab mitgeliefert und man kann gleich sehen, ob die Wohnung sich für den gesuchten Zweck eignet.

Persönliche Besichtigung

Am Ende muss natürlich selbst besichtigt werden. Hier empfiehlt es sich Termine so zu legen und zu planen, dass möglichst viele Wohnungen an einem Tag gesehen werden können. So ist der Vergleich frisch und aussagekräftig. Und man spart natürlich Zeit und Spritgeld.

Hier sollten dann auch spätestens die Eltern dabei sein und ein prüfendes Auge mitbringen. Denn sie erkennen eher, wenn gravierende Mängel versucht werden zu vertuschen. Schließlich wissen sie worauf man achten muss.

Ich selbst bin froh, dass der Moment bei uns noch gaaanz lange hin ist. Denn für Eltern muss dieses Lösen ungleich schwerer sein, als für die Kids, die sich auf die neugewonnene Unabhängigkeit freuen. Ich habe meine Studienzeit sehr genossen und möchte sie auf keinen Fall missen. Und freue mich auch bei den Theaterkids immer zu sehen, was am Ende aus ihnen wird.

Auch über Wohnungssuche-Erlebnisse kann man sicher viel schreiben. Allerdings hab ich da nicht so viel Erfahrung, da ich nach dem Studium rucki-zucki zurück aufs Dorf gezogen bin. Wie war denn das bei euch?



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