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Glückliche Tablet-Besitzerin

Boah, ich konnte es nicht mehr hören: “Mama ich will ein Handy!, alle haben ein Handy.” Oder “Mama ich will ein Nintendo DS …” Beides Dinge, die in diesem Haushalt keinen Platz haben. Zumindest nicht in den Händen meiner 10jährigen Tochter.

Ja, ich weiß – viele denken, dass das vorsintflutlich ist. Und ja, viele Kids in der Klasse meiner Tochter laufen mit dem Handy rum. Sind inzwischen genau so handygesteuert wie wir Erwachsene. Ständig geht der Blick zum Bildschirm “Hab ich ne Nachricht?” oder “Doch noch mal schnell die Farm ernten?”. Boah! Neulich wollte ich meiner Tochter das Pausenbrot in die Schule bringen und sah auf dem Hof etliche Grundschüler vorm Handy sitzen – morgens um 10. Für mich ein Albtraum!

Ein Verbot ist keine Lösung

Meine Tochter wollte das Handy – wie alle Kids – nicht um erreichbar zu sein. Ihr ging es um Apps. Die Spiele sind es, die die Kinder locken. Ganz bestimmt nicht die Tatsache, dass Mama und Papa sie nun jederzeit erreichen können, um zu sagen, dass sie heimkommen soll. Ich bin nun kein Freund von Verboten und hab daher lange nach einer Lösung gesucht.

Eine E-Mail in meinem Posteingang sorgte dafür, dass die Lösung für mich jetzt auf der Hand liegt: Das Kurio-Tab. Ein Tablet speziell für Kinder. Es ist robust, der Bildschirm hat eine anständige Größe und das Gerät kann wirklich etwas. Denn ein Kleinkinder-Tablet ist es nicht, was meine Tochter vom Hocker haut.

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Ohne Worte!

Einfache Kontrolle über das Elternprofil

Das Tab kommt mit der nötigen Ausstattung. Dazu gehört eine Schutzhülle, die das Gerät vor kleineren Stürzen bzw. Remplern schützt. Wir haben unserer Tochter trotzdem gleich gesagt, dass so ein Gerät schnell kaputt geht. Sicher ist sicher.

Bereits installiert ist ein Elternprofil mit zahlreichen Apps und Programmen. Dort könnt ihr dann für euer Kind bzw. eure Kinder jeweils ein eigenes Profil anlegen. Ihr bestimmt ganz einfach mit wenigen Klicks, welche Programme eure Kids nutzen dürfen und welche nicht. Ob es sich um ein Profil mit Internetzugriff handelt oder auch nicht. Da hab ich mich sofort wohler gefühlt. Gut zu wissen, dass meine Tochter nicht alles einfach laden kann, bzw. wahllos im Netz surft.

Das Kurio Tab verfügt über einen Internetfilter, der täglich aktualisiert wird und genau die Seiten rausfiltert, die unsere Kinder nicht sehen sollen. Wir haben das Gerät sehr genau getestet und ich bin erstaunt, wie gut das funktioniert. Ihr bestimmt also, was eure Kids sehen und was nicht. Das Geniale dabei: Die Logik wächst mit. Ihr könnt mit wachsendem Alter immer mehr freigeben und den Kinder somit beibringen, das Internet sicher zu nutzen.

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Die Bedienung ist kinderleicht

Die Zeitsteuerung ist Mamis Liebling

Oh ja! Jeden Tag kommt unweigerlich der Moment, an dem ich von meiner Tochter ein leises Fluchen höre. Ihre Kurio-Zeit ist abgelaufen. Sie wird brav gewarnt – 10 und 5 Minuten bevor es so weit ist – und dann ist Schluss. Das Gerät lässt keine Nutzung mehr zu. Hier kann man im Elternprofil genau festlegen, ob die Nutzung komplett vorbei sein soll, oder ob man nur bestimmte Bereiche blockieren will. Genial!

In einem Wochenplan kann ich genau wie in der Schule festlegen, zu welcher Zeit der Kurio benutzbar ist und vor allem auch wie lange. Dabei ist eine Gesamtzeit möglich, aber auch ein Modell, bei dem Pausen erzwungen werden können. Man kann am Wochenende mehr Zeit einräumen, wenn man das möchte. Und wenn das Kind krank auf dem Sofa liegt, bedarf es nur weniger Klicks und Mama kann die Zeit auch mal ausdehnen. Alles ganz einfach! Wies genau funktioniert und wie das so mit der Technik aussieht, das schreibt mein Mann demnächst in einem zweiten Artikel.

Kurio-Tab ist nicht nur In-der-Ecke-hocken

Das zweite große, große Plus ist der integrierte Body Motion Controller. Das ist Wii-Spielen für Tablets! Total gut, denn da kommt Bewegung ins Spiel. Es sind bereits Spiele vorinstalliert, mit denen man das Tablet aktiv nutzen kann und das überall. Diese kleinen Spiele machen Spaß und sind eine willkommene Abwechslung zu den Tipper-Apps, die die Kinder sonst so gern spielen. Meine Tochter spielt die Spiele sehr gern. Natürlich gibt es einen Kurio-Store, in dem man weitere Spiele und Apps kaufen kann. Aber da das Gerät ein echtes Android-Tablet ist, kann man selbstverständlich auch den üblichen Playstore nutzen.

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Die kleine Schwester ist ebenfalls begeistert!

Ein Support, der gern erreicht werden möchte

Als klar war, dass wir uns dafür entscheiden das Kurio-Tab zu testen, hab ich mich auf der Website umgesehen und war sehr erfreut. Denn die Angebote, den Support zu erreichen werden dort in der gleichen Größe eingeblendet wie die Buttons die zum Kauf einladen. Also kein langes Suchen nach dem Kontakt, wenn man Hilfe braucht.

Ich habe gleich mal eine E-Mail geschickt und ein paar Fragen gestellt. Die Antwort kam prompt und umfangreich. Das hat mich überzeugt, habe ich doch eine lange berufliche Vergangenheit im Kundenservice. Da ist Skepsis vorprogrammiert. Umso lieber lasse ich mich so positiv überraschen.

Insgesamt bin ich fast so begeistert von dem Gerät wie meine Tochter. Dies ist aber auch einfach nicht zu erreichen. Ich fühle mich gut mit dieser Lösung. Die Diskussionen sind zu Ende. Und das Kind ist happy!

Ich kann allen Eltern, die darüber nachdenken ihren Kids ein Tablet zu schenken, nur dazu raten zum Kurio zu greifen. Ein tolles Gerät!

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2 Comments

  1. Astrid sagt:

    Hm das hört sich tatsächlich nach einer guten Lösung an. Ich halte auch nichts davon Kindern unbegrenzt Zugang zum TV oder zu Computern zu gestatten. Aber trotzdem sollten sie den Umgang mit der Technik lernen. Ich finde sowohl die ausgeklügelte Zeitbegrenzung als auch die Begrenzung des Internetzugangs prima.

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